Corona und Chorbetrieb!

Chöre dürfen wieder proben!

Liebe Mitglieder,

wir haben aus der Verordnung der Staatsregierung die für die Durchführung von  Chorproben unverzichtbaren Punkte zusammengefasst und in eine Hygieneempfehlung eingebunden, um unseren Mitgliedschören eine Arbeitshilfe zu geben. Die Verantwortung im individuellen Einzelfall liegt immer bei den Chören vor Ort.  Wir sind uns darüber bewusst, dass die Umsetzung nicht in allen Fällen und schon gar nicht ohne Aufwand möglich ist. Den  für die Chorproben Zuständigen (in den überwiegenden Fällen dürften das die Chorleiter/innen sein) wird eine besondere Verantwortung zugewiesen. Dieser können sie nur nachkommen, wenn sie dabei von allen Sängern/innen unterstützt werden und diese ihren Teil der Vorgaben erfüllen. Gegenseitige Aufmerksamkeit und Hinweise bei Auffälligkeiten sollten nicht als Kritik, sondern Hilfestellung aufgefasst werden, indem einer auf den anderen achtet.

Wir hoffen, dass viele unserer Chöre wieder den Probebetrieb aufnehmen können und der Anfang des Wegs zurück zur Normalität beschritten werden kann, auch wenn es noch dauern wird, bis diese erreicht werden wird.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Singen!

 

 

Chöre dürfen seit dem 22. Juni wieder singen!
Das bayerische Kabinett hat in seiner Sitzung am 16. Juni weitere Lockerungen  beschlossen und den Katastrophenfall aufgehoben.
In der Pressemitteilung heißt es u.a.: " ... Der Chorgesang im Bereich der Laienmusik wird ab 22. Juni 2020 wieder zugelassen. Voraussetzung ist ein Mindestabstand der Beteiligten von 2 m, regelmäßige Lüftungsintervalle und eine Begrenzung der Probendauer.
Das Wissenschaftsministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein entsprechendes Hygienekonzept entwickeln und veröffentlichen."
Hier gehts zum Hygienekonzept, welches seit dem 07. Juli gültig ist.

 

Historie - Stand 15.06.2020:
Am 8. Juni haben wir Sie an dieser Stelle über unseren Brandbrief an die zuständigen Minister*innen vom 8. Juni zur Wiederermöglichung des Probenbetriebs unserer Chöre und Ensembles informiert. Leider hat dies bisher keine Wirkung gezeitigt. Weder Frau Staatsministerin Huml (Staatsministerium für Gesundheit und Pflege) noch der Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, haben uns geantwortet. Aus dem Haus von Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler erreichte uns lediglich eine Zwischennachricht, dass die Angelegenheit "derzeit noch geprüft" werde. Am selben Tag (12. Juni) hat die Gesundheitsministerin allerdings eine Verordnung zur Änderung der Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erlassen, in der es in § 1 Nr. 8 zur Änderung von § 20 Absatz 2 Nr. 1 heißt: "Chorgesang im Bereich der Laienmusik ist unzulässig."
Wir haben uns daher nach einer Videokonferenz der Präsidenten der vier bayerischen Chorverbände am gestrigen Sonntag heute erneut an die Minister gewandt. Unser Erinnerungsschreiben an Frau Staatsministerin Huml, wie es nahezu wortgleich auch an die beiden anderen Minister gegangen ist, finden Sie hier.
Wir sind gespannt, ob und welche Antworten wir nun erhalten werden. Unser weiteres Vorgehen werden wir dann am Mittwochabend in einer weiteren Videokonferenz besprechen und Sie über das Ergebnis umgehend informieren.
Karl Weindler (Präsident)

Corona und Chorbetrieb

Wann unsere Chöre wieder proben dürfen und unter welchen Rahmenbedingungen, gibt die Staatsregierung vor. Als vom Freistaat Bayern geförderter Verband halten wir uns konsequent an die Vorgaben.
Irgendwelche Meinungsäußerungen, was wann und wie zukünftig eintreten könnte, sind nicht angezeigt und in keiner Weise hilfreich.
Das gilt auch für die vielen Informationen und wohlgemeinten Ratschläge, die sich in den Medien im Umlauf befinden. Links dazu stellen wir auf unserer Homepage ein, um unseren Chören diese Informationen zugänglich zu machen. Wir weisen darauf hin, dass es sich stets um die Auffassung der jeweiligen Autoren handelt, die Inhalte nicht von uns geprüft sind und keine Meinungsäußerung des Bayerischen Sängerbundes darstellen. Insoweit übernehmen wir keinerlei Haftung.

Nach unserer Kenntnis ruht in unserem Verbandsgebiet weitgehend der gesamte Chorbetrieb.
In diesem Zusammenhang sind bereits an uns Fragen herangetragen worden, welche Auswirkungen nicht stattfindende Proben auf die Verpflichtung der Vereine hat, ihre Chorleiter zu bezahlen.
Eine allgemein zutreffende Antwort darauf können wir nicht geben. Es kommt hier auf die vertraglichen Vereinbarungen im Einzelfall an.
Aus Sicht der Chorleiter ist die Frage für diejenigen besonders von Bedeutung, die als Musiker mit dieser Tätigkeit einen Teil ihres Lebensunterhalts bestreiten und auf die Einnahmen angewiesen sind.
Die Bayerische Staatsregierung weiß um die Problematik im Kulturbereich und bietet auch in diesem Bereich Hilfen an.
Wir können daher für die von der angesprochenen Thematik besonders betroffenen Chöre und Chorleiter nur die Empfehlung aussprechen, losgelöst von bestehenden vertraglichen Verpflichtungen aufeinander zuzugehen und nach einer für beide Seiten verträglichen Lösung zu suchen.